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Ruhe da oben

Die letzten Tage rotiert es in meinem Kopf. Das ist gut und ich bevorzuge diese chaotische Energie im Kopf gegenüber einer dumpfen Leere. Trotzdem brauche ich mal Ruhe da oben. Einatmen, ausatmen. Stille.

Ich habe schon viel zu viele Wochen kein Yoga mehr gemacht. Das bringt meine vibrierenden Hirnzellen immer wieder in einen entspannteren und gelasseneren Rhythmus. Und obwohl ich das weiss, stehe ich mir selbst im Weg und finde Ausreden, weshalb ich heute mal wieder kein Yoga mache.

Meine Ausrede heute: ich schau mal was Olga’s Rock so macht.

Den Typen hier unten auf dem Bild habe ich vorm Hotel in Phnom Penh/Kambodscha aufgenommen. Ich finde ihn beneidenswert. Er ist im Job, wartet auf den nächsten Kunden. Und anders als bei uns üblich, versucht er erst gar nicht so zu tun als sei er beschäftigt. Er nutzt die Zeit für ein Nickerchen, zum Nachdenken, Meditieren, was weiß ich. Die Welt um ihn herum scheint ihn nicht zu interessieren. Früh genug kommt der nächste Touri mit dem er durch die chaotischen Straßen Phnom Penhs düsen wird.

[Foto: klaudia kalaydo. Aufgenommen in Kambodscha. Bearbeitet mit Picnik.]

6 Antworten to “Ruhe da oben”

  1. Minouri sagt:

    :-D Du machst Yoga? Wie lange schon?

  2. Klaudia sagt:

    Du auch?

    Die ersten Selbstversuche sind schon so fünf Jahre her. Immer sehr unregelmäßig und ohne Anleitung, also nur mit so ‘nem Yogabuch.

    Vor zwei Jahren habe ich mal in einen Yogakurs geschnuppert. Das hat mir dort aber gar nicht gefallen. Der Typ hat’s einfach nicht gut rüber gebracht. Richtig intensiv und häufig habe ich es letztes Jahr gemacht, so ca. 2 Mal die Woche. Ich habe Yogatoday.com entdeckt. Die Mädels haben richtig gute Videos mit sehr guten Anleitungen und viel Hintergrundwissen. Sehr empfehlenswert. Seit letztem Winter mach ich Yoga aber nur noch alle paar Wochen. Leider.

    Wahrscheinlich wolltest du das jetzt alles so genau gar nicht wissen ;)

  3. Minouri sagt:

    Nee, ich mache kein Yoga. Ich hab’s zwar auch mal eine zeitlang in Eigenregie probiert, aber nachdem ich mir durch den “Pflug” die Halswirbelsäule verdreht habe und eingerenkt werden musste, lasse ich das lieber. Ich bin wie die Chikatze beim Tai Chi hängengeblieben und lerne das seit eineinhalb Jahren in einer Schule in Krefeld.

    Und dass Du ausführlicher geschrieben hast, wie Du zum Yoga gekommen bist und wie oft Du übst, find’ ich okay :-)

  4. Klaudia sagt:

    Beim ersten Mal Yoga, habe ich mir den Rücken verknackst. Vornübergebeugt beim konzentrierten Ein- und Ausatmen. Und ich dachte: “Wow, da tut sich ja wirklich etwas!!” Tja, und dann habe ich es immer wieder gemacht ;) Tai Chi finde ich auch sehr interessant und möchte es gerne mal ausprobieren.

  5. Minouri sagt:

    Du hast dann immer wieder mit verknackstem Rücken Yoga gemacht *g*? Erstaunlich, dass das dann noch geht, hihi…

    Tai Chi ist sanfter, weil Du Dich dabei nicht so verrenkst. Und man entwickelt dabei gute Kondition, wird sehr schnell deutlich beweglicher. Fand ich erstaunlich, zumal ich dachte, ich sei bereits recht gelenkig.

    Kannst ja Dir die ein oder andere Schule ausgucken und dort mal eine kostenlose Probestunde nehmen. So habe ich’s damals gemacht. Aber ich glaube, VHS-Kurse sind nicht so das Wahre, weil die nur 2, 3 Monate laufen und es danach nix Neues zu lernen gibt.

  6. Klaudia sagt:

    nein, ich hatte nur beim ersten Mal einen verknacksten Rücken. Und eigentlich war er nicht verknackst, denn Knochen waren da nicht betroffen. Aber die Muskulatur hat sich irgendwie sehr stark “verheddert”. Ja, das hat mir imponiert und ich habe weitergemacht :)

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