Japanisch online lernen

16. Juni 2009

Lernen muss Spaß machen. Das auf dem folgenden Foto bin ich beim Sprachunterricht. Ich habe in Tokyo einmal wöchentlich Deutschunterricht gegeben, um mein Taschengeld aufzubessern. Das sah dann schon mal so aus:

klaudia_japan

Und gerade online erwarte ich, dass das Lernmaterial auch mein Auge anspricht und eine gewisse Fluffigkeit hat.

Ich habe das Internet diverse Male nach Deutsch-Japanischen Lerntools durchstöbert, aber nichts Anständiges gefunden. Da ich ca 90% in einer englisch-japanischen Lernumgebung gelernt habe, ist das für mich ok. Wenn es euch auch so geht, habe ich hier eine Liste interessanter online Lerntools für Japanisch:

Kanji Box auf Facebook
Kanji Box ist eine Facebook Applikation. Man kann in verschiedenen Leveln lernen. Von Grashopper bis Sensei und JLPT 4 bis JLPT 1. Es werden Kana, Kanji, Vokabular abgefragt. Alles gibt es jeweils im Drill und im Quiz Modus.
kanjibox
smart.fm
Erst letzte Woche entdeckt: smart.fm ist ein unheimlich umfangreiches Tool. Man meldet sich an, ergänzt den Satz “I want to learn” mit “japanese” und hat eine Riesenauswahl an Japanischtests. Jeder Test hat drei Varianten:
iKnow - Hier wird Vokabular abgefragt. Das japanische Wort wird gezeigt, ausgesprochen und danach in Hiragana und Übersetzung angezeigt. Oder man sieht das japanische Wort und muss die richtige Übersetzung auswählen, oder man sieht das japanische Wort und muss es in einen Satz einfügen.
iknowsmartfmbild-1

Bei BrainSpeed geht’s um Schnelligkeit. Vokabeln werden eingeblendet und man muss in kürzester Zeit die richtige Übersetzung bzw. das Wort in Hiragana aus zwei Möglichkeiten auswählen. Sogar bei Normal Speed komme ich da ins Schwitzen. Irgendwann ist es allerdings so schnell, dass ich nur noch blind auf die linke oder rechte Möglichkeit klicke in der Hoffnung, dass es richtig ist. Nach so einem Spiel bin ich manchmal beinahe BrainDead. Macht aber auf jeden Fall Spaß.

bild-7

Ein weiterer Modus ist Dictation hab bisher nur kurz reingeschaut. Hier wird ein Satz vorgelesen. Man sieht ihn auch auf dem Bildschirm und muss das fehlende Wort per Tastatur einfügen.

Und dann gibt’s da noch zwei Podcasts, die ich euch empfehlen möchte.

JapanesePod101.com Wenn man sich hier anmeldet und die neuen Beiträge per RSS abonniert, bekommt man beinahe täglich eine neue sehr professionell aufgearbeitete Lerneinheit. Ein Amerikaner ist hier im Gespräch mit einer Japanerin. Sie begleiten die Lerneinheit, die oft aus kurzen Hörspielen besteht. Vokabeln werden erklärt, Die Hörspiele Satz für Satz übersetzt. Langsam und schnell. Die Beiträge sind echt sehr gut. Was mich allerdings oft nervt, ist die übertriebene Fröhlichkeit der Senseis. Es soll halt sehr locker rüberkommen. Manchmal ist es aber arg übertrieben.

Immer locker, entspannt, sehr sympathisch und manchmal mitten drin im japanischen Leben ist der Podcast Learn Japanese Pod with Beb, Waka and Alex. Mittlerweile auch schon ziemlich professionell gibt es auch hier für alle Level was auf die Ohren.
learnjapanese

Ganbatte yo!

今日は!

16. Juni 2009

sakura1

今日は! Konnichiwa!

Um die Jahrtausendwende (boah ist das lange her) habe ich mal ein knappes Jahr in Tokyo verbracht. Ich bin dort eher zufällig und spontan gelandet. Vor dem Aufenthalt habe ich an der Uni Münster gerade noch einen Japanisch-Crashkurs geschafft und bin mit entsprechend rudimentären Sprachkenntnissen im Land der aufgehenden Sonne gelandet. Der Sprachunterricht an der Uni und naja, der Japanvollkontakt, haben mich ziemlich weit nach vorne gebracht. Ich habe damals einen inoffiziellen JLPT 2 bestanden. Nicht mit Bravour, aber immerhin.

Das ist jetzt schon ewig her. Aus verschiedenen Gründen rückte Japanisch für mich in den Hintergrund. Letztes Jahr habe ich dann doch mal wieder angefangen. Hab mich bei der VHS Bottrop angemeldet. Das war’s aber nicht so richtig. Hab im Anfängerkurs wieder angefangen, in der darauffolgenden Woche in den Mittelkurs gewechselt und festgestellt, dass mehr hängengeblieben ist, als ich gedacht habe. Weil ich eine total undisziplinierte Lernerin bin und ein Herausforderung brauche, um etwas zu lernen, was ich nicht lernen muss, habe ich mich für den JLPT3 im letzten Winter angemeldet. Den 3er, weil ich dachte, dass der 2er nach 8 Jahren ohne Japanisch eher eine Nummer zu groß für mich ist. Jetzt hab ich den 3er in der Tasche und lerne manchmal und oft nicht.

Man könnte sich die Frage stellen, warum ich es überhaupt mache. Nur so. Warum nicht? Ich bin aufgewachsen mit einer Sprache, die kaum einer spricht - Slowenisch. Kann passieren ;)

Dies sollte eigentlich ein Artikel über online Tools für Japanisch Lernende werden. Ist es aber nicht. Kann passieren ;) Folgt aber direkt im nächsten Beitrag.

Aus alt mach neu! oder klaudia-kalaydo heißt jetzt knospenspringen

4. Juni 2009

Weshalb die Änderung sein musste, soll hier nicht mehr zur Sprache kommen. Fakt ist, ich habe mein Blogzelt jetzt hier unter knospenspringen.de aufgeschlagen. Ich freue mich, euch hier wiederzutreffen. Ich habe ein Kribbeln in den Fingern, wie schon lange nicht mehr und ihr dürft euch auf ein paar neue Beiträge freuen :)

Themen, die mir im Kopf herum schwirren, reichen von Picassos Einstellung zur Prokrastination, über die Philosophie und Architektur der Ameisen, Kambodscha, Lieblingsschuhe, Sternenbilder und ach, alles Mögliche… Bitte denkt daran, den neuen Feed zu abonnieren :)

Bis bald, Klaudia

Silvester reloaded - Motivationsbox

15. März 2009

Am Freitag waren wir beim O.Ton Poetry Slam. Der Slammaster Jonas Jahn hat dort einen Brief an das Silvesterfeuerwerk vorgelesen. Und das hat mich an eine mittlerweile drei Jahre alte Silvestertradition erinnert.

Silvester vor drei Jahren haben wir das erste Mal in unserer neuen Wohnung über den Dächern von Oberhausen gefeiert. Eine schöne und ausgelassene Party mit Freunden. Um Mitternacht standen wir alle auf der Terasse. Wir hatten einen überwältigenden Blick über die Silvesterraketenkulisse des westlichen Ruhrgebiets. Sowas hab ich nie zuvor gesehen. Wahrscheinlich weil ich nie vorher in einem ähnlich hohen Gebäude Silvester gefeiert habe.

Neben der objektiven Beobachtung, dass die Mülheimer scheinbar mehr Geld zum in den Himmel schießen haben als die Duisburger und Oberhausener zusammen, habe ich auch ganz subjektiv wieder festgestellt, dass Feuerwerke mein Herz schneller schlagen lassen. Und dieses in jener Nacht besonders. Wie auch immer, all das ist nur die Vorgeschichte zum Thema dieses Beitrags.

Ganz berührt und benommen von den visuellen Eindrücken und der dadurch verstärkten Verbindung zum eigenen Geist und Körper, bin ich ganz besonders tief in mich gegangen, habe das Jahr Revue passieren lassen und das kommende visioniert. Und als ich damit fertig war, wollte ich allen etwas Gutes tun und hab in gefühlten drei Minuten eine Pappschachtel mit Servietten beklebt, eine Hello-Kitty-Seitentasche angebracht und einen Schlitz in den Deckel geritzt. Fertig war die Motivationsbox!

Sie ist mittlerweile ein wenig zerfleddert, aber seit dieser Nacht ist es Tradition, dass ich irgendwann nach Mitternacht diese Motivationsbox heraushole, Zettel und Stifte verteile und jeder einen Wunsch oder einen Vorsatz aufschreibt und den Zettel durch den Schlitz in die geheimnisvolle Box schiebt. Ein paar Tage später hole ich die Zettel aus der Box, schreibe alle Wünsche und Vorsätze (sofern ich sie entziffern kann) auf und sende eine Motivationsmail an alle. Jeder erkennt (höchstwahrscheinlich) seinen eigenen Wunsch oder Vorsatz wieder. Und wir wissen ja alle, dass einmal schriftlich Festgehaltenes und unter Zeugen Gesagtes (auch wenn es anonym ist) eine bessere Chance hat, sich zu verwirklichen. Ich stelle allerdings fest, dass von Jahr zu Jahr der Anteil der Wünsche in Vergleich zu den Vorsätzen zunimmt. Mag sich anscheinend keiner mehr so genau festlegen ;)
Hier eine kleine, weiterhin anonyme Auswahl aus allen 3 Jahren zur Inspiration:

  • Lasse ich das Rauchen!
  • Die große Liebe finden & erkennen.
  • Immer ein Taxi finden, wenn ich eins brauche.
  • Mont Blanc besteigen.
  • mindestens 1x im Monat Essen mit Freunden
  • weniger Hektik mehr Zeit für mich und meine Liebsten..
  • neuen Schlagzeuger
  • ich werde “schlank-im-schlaf”
  • Schalke wird Meister. Bayern steigt ab.
  • Fester Job
  • noch mehr Sex.
  • Karneval als Dieter Thomas Kuhn gehn
  • 2x die Woche Sport machen
  • 10% mehr an Spaß

Alles dabei! Und manche Wünsche und Vorsätze haben sich, wie ich gehört habe erfüllt! Funktioniert also, die Motivationsbox…

WG-Zimmer frei - Mitbewohner gesucht

14. März 2009

Es ist wieder soweit. Unser Mitbewohner wird uns bald verlassen. Daher wird es jetzt Zeit für einen neuen Aufruf mit im Grunde altem Inhalt:

ZIMMER FREI!

Ab ca. April suchen wir einen Mitbewohner für unsere wunderschöne Penthouse-Wohnung über den Dächern von Oberhausen. Eng ist es dort oben wirklich nicht, denn wir teilen uns zu viert 200qm Wohnfläche und zusätzlich 100 qm Dachterasse. Das Zimmer ist 12 m² Quadratmeter groß, zusätzlich ca. 2 m³ Einbauschrank. Wir können auch noch eine kleine Bürofläche (Tische und Stühle vorhanden) zur Verfügung stellen.

Wir sind zwischen 33 und 39. Zwei Jungs, ein Mädel. Mit unterschiedlichsten Talenten gesegnet, wie Feuer machen, Wahrscheinlichkeitsrechnung und glaubwürdige Geschichten zu falschen Wer-wird-Millionär-Antworten erzählen. Beruflich sind wir in den Branchen Internet und Filmproduktion eingespannt. Wir sind definitiv keine Chaos-WG. Über Wochen liebevoll gesammeltes Geschirr in der Spüle werdet ihr bei uns vergeblich suchen. Einen militärisch organisiertes Camp ist das hier allerdings auch nicht. Es ist halt einfach entspannt nett.

Unser idealer Mitbewohner ist männlich oder weiblich, so ca. ab 25 Jahre alt und berufstätig, eher WG-Typ als Einsiedler.

Hier unten seht ihr Fotos von der Wohnung (zum Vergrößern bitte klicken).

Wer sich das Zimmer, uns und die Wohnung mal anschauen möchte oder gerne detailliertere Infos hätte, meldet sich am besten per Mail an kalaydo21/at/googlemail/punkt/ de oder telefonisch unter 0208-82866996

Total bezwitschert

17. Februar 2009

Ach, war ich schon lange nicht mehr hier und hab was geschrieben. Ich hatte viel um die Ohren. Ein paar neue tolle Projekte hab ich begonnen, einige Projekte beendet, spontan ein Twitterfestval veranstaltet.

Womit wir auch schon beim Thema sind. Twitter hat mich ein wenig in den Bann gezogen. Ich sage nicht, dass mich Twitter abgelenkt hat, denn irgendwie hat mich das in vielen Bereichen vorangebracht, insbesondere was zwischenmenschliche Kontakte angeht. Ja, ich meine Kontakte im wahren, echten Leben. Wenn ich im Bekanntenkreis von Twitter erzähle, werde ich ja manchmal als Freak belächelt. Aber ich missioniere nicht, genieße und twittere :)
Ihr findet mich bei Twitter hier twitter.com/kalaydo
[Twittericon von Gopal]

Happy End 2008

31. Dezember 2008

Das vergangene Jahr war ein Knaller. Nach einer Krise im Frühjahr hatte ich plötzlich eine Fülle an Chancen und Perspektiven und spätestens seit dem Frühsommer bin ich gut gelaunt. Fast immer. Auch jetzt noch. Wow!

Ich habe viele schöne Stunden mit Freunden beim Grillen, Reisen und Partyfeiern verbracht. Ein Highlight war die Beach-ohne-Beach-Party-die keine-war. Ich bin relativ viel gereist, war in Thailand, Kambodscha, Spanien und Ägypten. Gut hätte mehr und länger sein können, aber es gibt ja noch 2009. Auch beruflich ist viel in Bewegung geraten. Die Auftragslage ist vor allem jetzt zum Ende des Jahres gut und ein neues  Unternehmen habe ich auch gegründet. Menschen, zu denen der Kontakt aus unterschiedlichsten Gründen abgebrochen war, haben wieder eine Platz in meinem Leben gefunden. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die mich inspiriert, motiviert und beflügelt haben. Ich habe nichts wirklich Trauriges oder Erschütterndes erlebt. Jedenfalls habe ich das scheinbar derart gut vereinbart, dass ich mich daran jetzt nicht mehr erinnern kann. Ich habe von PC auf MAC gewechselt. Manche meinen, das sei das beste was mir passieren konnte, Haha!

Also es war toll! Und ich fühle es, 2009 wird mindestens genauso gut. Ich bin schon ganz aufgeregt :) Bald geht’s los!

Ich wünsche euch ein schönes 2009! Holt raus, was ihr könnt!!

Wichtelweihnacht

24. Dezember 2008

Ach, dieses Jahr ist Weihnachten so entspannt. Die Geschenkeumverteilung in der Familie wurde einvernehmlich und mit erleichtertem Ausatmen abgeschafft. Ich bestehe aber nach wie vor auf Geschenke zum Geburtstag ;)
Dieses Jahr habe ich mich nur auf das viel spannendere und lustigere Wichteln eingelassen. Die Chikatze hat ein Blogwichteln veranstaltet, an dem sich knapp 100 Blogger beteiligt haben. Ein voller Erfolg!

Mein  Wichtel, das Spielkind, hat mich mit so einigen Aufmerksamkeiten bedacht:

Vielen Dank! Der Handwärmerstern war so kurz nach meinem Aufenthalt im Land der Pharaonen ein sehr willkommenes Eingewöhnungsmittelchen :)
Dann hat mich auch noch elbe14, die ich über Twitter kenne, bewichtelt. Davon kann ich leider kein Foto mehr machen, denn die Pralinen, Lebkuchen und das Bochumer Hopfengetränk sind bereits der vorweihnachtlichen Nascherei zum Opfer gefallen.

Heute abend dann schließlich, wenn ich von meiner Familie zurückkehre, werden wir mit einigen Freunden spät abends noch einmal wichteln und gemütlich zusammen sitzen. Man munkelt es soll auch Feuerzangenbowle geben..

Ich wünsche euch entspannte Weihnachten. Macht’s euch schön!

Forest Gump, der Überlebenskünstler, mein Opa und ich, bzw. mein Kopf

29. Oktober 2008

“Lauf Klaudia, lauf!” denke ich, wenn ich jogge, insbesondere, wenn ich die Tausendfüßler-Brücke über die A42 überquere.

Ich denke an Rüdiger Nehberg beim Laufen. Sein Buch “Überleben ums Verrecken: Das Survival-Handbuch” hat mich vor der lange Zeit gehegten Schreckensphantasie erlöst, ich würde nach 45 Minuten halbtot umfallen, wenn ich nicht vor dem Laufen etwas essen würde.

[foto: ©photocase user Muckomat34]

Und ich denke an meinen Opa. Der war nämlich Schuster damals und wanderte stunden- und tagelang durch die slowenischen Täler und Berge, um seinen Kunden auf den weit verstreuten Gehöften der Umgebung die Schuhe zu reparieren oder neue anzufertigen. Das Laufen steckt mir im Blut, sage ich mir dann, wenn meine Beine meinen, es sei an der Zeit die Füße hochzulegen.

Manchmal, wenn mich beim Laufen eine Art Langeweile überfällt oder ich zu sehr über die Reaktionen meines Körpers nachdenke, versuche ich wie Martin Strel, während des Laufens in Gedanken Karten zu spielen und mir so die Zeit zu vertreiben. Aber, naja, das klappt nicht so gut. Dafür habe ich mir immerhin schon eine komplette Fotostory für mein noch geheimes Fotoprojekt ausgedacht und ausgemalt.

“Laufen ist reine Kopfsache!” sagen ja viele. Und, ja, ich stimme dem zu. Bei mir ist es aber auch noch sehr viel Körpersache. Allerdings: mit dem Kopf läuft’s sich besser. ;)

Zugeflogen - Peter die Google-Taube

1. Oktober 2008

Vorletzte Woche hatten wir mal wieder Taubenbesuch. Die Oberhausener Stadt- und Straßentauben verirren sich eigentlich nie hier nach oben in den 6. Stock. Es sind immer beringte (Sport)Tauben, die sich hier wahrscheinlich ausruhen. So auch vorletzte Woche.

Nur diese Taube blieb länger. Lief tagsüber über die Terasse, pickte im Blumenkasten, flog ab und zu weg, sonnte sich und nachts schlief sie unter dem Terassensofa. Nach ein paar Tagen hat sie sich wie eine Katze verhalten und kam an sobald wir die Terasse betraten, lief um unsere Füße herum, hüpfte aufs Knie, folgte uns ins Wohnzimmer, lief fast unsere gesamte Wohnung ab, verhielt sich dabei anständig und behielt ihren Mist für sich ;)
Ich habe sie Peter genannt. Und irgendwie dachte ich, Peter sei eine von Google entsandte Kamerataube. Weil sie wahrscheinlich jeden Quadratzentimeter unsere Wohnung und der Terasse abgelaufen ist.

Nach fast einer Woche habe ich dann aber doch den für diese Gegend zuständigen Vertrauensmann informiert, dass uns eine Taube zugeflogen ist. Anhand der Ringnummer hätte ich auch den Züchter direkt kontaktieren können. Allerdings habe ich gelesen, dass die oft nicht hocherfreut sind, so eine Taube wieder aufzunehmen. Schließlich hat sie ja ihren Job nicht gut gemacht und beim Rückflug die Orientierung verloren. Da landen solche Tauben dann angeblich leider im Kochtopf. Man kann einen Vertrauensmann einschalten und der checkt dann, ob es sich um einen liebevollen Taubenpapi handelt oder halt nicht. Wenn nicht, werden die Tauben vom Vertrauensmann aufgepäppelt und kommen anschließend in einen Taubenschlag in der Region. Es war schon traurig, als Peter abgeholt wurde… Aber ich bin glaub ich keine gute Taubenmutti.

Hier ein paar Bilder von Peter:


Peter im Kamin

Peter im Blumenkasten


Peter schaut auf meinen Schreibtisch